
Herbstplenartagung 2025: Bundeselternrat komplettiert Vorstand, stärkt Zusammenarbeit und stellt Weichen für eine verlässliche Elternmitwirkung
Auf der diesjährigen Herbstplenartagung des Bundeselternrats (BER) kamen am vergangenen Wochenende vom 14.-16.11.2025 die Delegierten aus allen Mitgliedsländern zusammen. Viele von ihnen reisten mit dem Wunsch an, nach herausfordernden Monaten wieder zu einer stabilen, vertrauensvollen und fachlich konzentrierten Arbeitsweise zurückzufinden. Die Tagung zeigte: Dieser Schritt ist gelungen.
Neuer Vorstand stellt Handlungsfähigkeit wieder vollständig her
Mit der Wahl von Norman Heise (Berlin) zum Vorsitzenden und Eileen Schulz (Brandenburg) zur stellvertretenden Vorsitzenden sind die vakanten Positionen mit auf allen Ebenen der Mitwirkung erfahrenen Elternvertreter*innen wieder besetzt worden. Gemeinsam mit den bisherigen Vorstandsmitgliedern Annett Hertel (Sachsen), Aline Sommer-Noack (Baden-Württemberg) und Nadine Eichhorn (Sachsen) als Vorstandsmitglied für Finanzen ist das Vorstands-Gremium nun wieder vollständig.
Die Delegierten machten deutlich, dass sie sich eine klare, stabile Führung wünschen, die den Fokus wieder auf die dringlichen fachlichen Fragen der unterschiedlichen Bildungsthemen und länderübergreifenden Herausforderungen und Probleme richtet. Mit der neu formierten Vorstandsriege verbindet sich dieser Anspruch sichtbar.
Intensive, aber respektvolle Beratungen – ein spürbarer Schritt nach vorn
Die Tagung war geprägt von intensiven, aber fairen Diskussionen. Besonders in den Bereichen finanzielle Absicherung und innere Struktur des BER zeigten die Delegierten eine auffallen hohe Einigkeit. Die Atmosphäre war spürbar erleichtert: Nach Monaten interner und zuletzt auch öffentlicher Auseinandersetzungen kehrte erstmals Ruhe ein. Viele Delegierte betonten ausdrücklich, wie sehr sie eine Arbeitskultur vermisst haben, in der Lösungen wichtiger sind als persönliche Konflikte.
Konkrete Beschlüsse und Einigungen im Gremium zur Stabilisierung und Stärkung der Facharbeit
Um die Zukunftsfähigkeit des BER zu sichern, wurden mehrere Beschlüsse gefasst:
• Finanzen: Entscheidung zur Zusammenarbeit mit der Stiftung Bildung
• Stärkung der Arbeitsfähigkeit der Fachausschüsse: Expertise aus allen Schularten kommt wieder in vollem Umfang zum Tragen
• Schaffung von Zeit und Raum für inhaltliche Fragen
Das Ziel ist klar: Der BER soll wieder dort wirken, wo seine Stärke liegt — in der fachlichen Expertise aller Schularten und im bundesweiten Austausch zwischen Elternvertretungen. Mehrere Delegierte brachten es auf den Punkt: „Wir wissen genau, was dieser BER leisten kann, wenn er stabil geführt wird.“
Fachausschüsse starten mit neuen (oder bewährten) Vorsitzenden in die nächste Amtszeit.
Auch die Vorsitzpositionen in den Fachausschüssen wurden turnusgemäß neu gewählt. Einige Ausschüsse gehen nach dem Ausscheiden ihrer Leitungsteams mit neuen Köpfen in die kommende Amtszeit. Der Bundeselternrat bedankt sich auch auf diesem Wege nochmals herzlich für die Arbeit der ausgeschiedenen Delegierten. Die anderen Ausschüsse haben ihre Vorsitzenden und Stellvertretungen wiedergewählt. Die gemeinsame Botschaft: Die inhaltliche Arbeit soll wieder sichtbar das Herzstück des BER werden.
Ein Bundeselternrat, der wieder gemeinsam handelt
Die Tagung hat eines deutlich gezeigt: Wenn der Fokus weg von persönlichen Befindlichkeiten und zurück auf fachliche und inhaltliche Aufgaben gelegt wird, entsteht ein konstruktiver, professioneller Bundeselternrat — ein BER, der Problemanalyse, Expertise und gemeinsames Handeln verbindet.
Die Delegierten haben diesen Kurs eingeschlagen. Der Vorstand ist bereit, ihn konsequent umzusetzen. Und die ersten Reaktionen aus den Ländern zeigen: Es lohnt sich, wieder hinzusehen und vor allem mitzuwirken.
Aline Sommer-Noack
Stellv. Vorsitz
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