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Bundeselternrat

Bundeselternrat stellt die Weichen für die Zukunft!

Bundeselternrat stellt die Weichen für die Zukunft!

Der Bundeselternrat ist die Stimme der Eltern, die für gute Bildung und für eine Schule, die dem 21. Jahrhundert gerecht wird, stehen. Diese Aufgabe benötigt Austausch, fachliche Diskussion, unterschiedliche Perspektiven und vor allem konkrete Ergebnisse.

Die Fachtagung, welche vom 25. bis 27. September 2026 in Halberstadt stattfand, hat wieder einmal gezeigt, was für ein Potential in gemeinsamer Arbeit liegt. Dabei ging es nicht nur um die fachliche Arbeit in den Fachausschüssen. 

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Tagung lag auf der Reform des Bundeselternrates. Im Austausch mit den Delegierten wurden Abläufe, Zuständigkeiten und das Zusammenspiel innerhalb des Gremiums diskutiert. Hierbei wurde das Ziel, einen Bundeselternrat zu schaffen, der auch künftig arbeitsfähig, klar strukturiert und inhaltlich stark für die Interessen von Eltern und Familien eintreten kann, nicht aus den Augen verloren.

Neben der Arbeit im Plenum wurde in den Fachausschüssen an Themen gearbeitet, die Kinder, Jugendliche und Familien unmittelbar betreffen. Der Fachausschuss Grundschule, frühkindliche Bildung hat sich unter anderem mit einem Thema beschäftigt, das unmittelbar aus dem schulischen Alltag kommt. Er hat ein Ampelsystem für Verhaltensregeln entwickelt, das Orientierung geben und Kindern helfen soll, Regeln und Erwartungen verständlich wahrzunehmen. Damit wurde ein praktischer Ansatz entwickelt, der Verhaltensregeln sichtbar und nachvollziehbar machen kann. Die Ampel soll Kinder dabei nicht in ein Korsett pressen, sondern ihnen einen individuellen Rahmen geben.

Im Fachausschuss Gymnasium stand neben anderen Punkten auch das wichtige Thema „Gewaltprävention an Schule“ auf der Agenda. Gewalt darf nicht zum Alltag von Kindern und Jugendlichen werden. Dafür benötigen

Schulen klare Strategien für Prävention und Unterstützung, damit Schule ein sicherer Ort zum Lernen und Leben bleibt. Der Fachausschuss Gesamt- und Gemeinschaftsschule stellte ebenfalls wichtige Weichen. Neben der Befassung mit der Digitalisierung wählten die Mitglieder mit Bettina Eiselt und Simone Kohl eine neue Fachausschussleitung und schufen damit die Grundlage für die weitere inhaltliche Arbeit.

Diese Ergebnisse zeigen, dass der Bundeselternrat arbeitet und er arbeitet auch daran gestärkt in die Zukunft zu gehen. Dabei gilt es, dass das Erreichte nicht verloren gehen soll, denn was sich bewährt hat, verdient Bestand. Gleichzeitig benötigt der Bundeselternrat aber den Mut, neue Wege zu gehen, Fragen neu zu stellen und dort Veränderungen anzustoßen, wo sie notwendig sind. Deshalb soll der eingeschlagene Weg weitergegangen werden, mit neuen Ideen, mit bewährten Erfahrungen und mit dem Anspruch, die Interessen von Eltern, Kindern und Jugendlichen deutlich und konstruktiv einzubringen. 

„Den Staub der vergangenen Jahre abklopfen – ja. Bewährtes über Bord werfen – nein“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Eileen Schulz. Der Bundeselternrat will nach dem Motto: Bewahren, was trägt, verändern, was nicht mehr trägt und gemeinsam neue Wege eröffnen beides miteinander verbinden. Denn gute Elternvertretung benötigt Haltung, Ausdauer und vor allem eines: Sacharbeit.“

Annett Hertel und Eileen Schulz 

Vorstand Bundeselternrat 

Kontakt: info@bundeselternrat.de