P R E S S E M I T T E I L U N G

 Oranienburg, den 14.06.2019

Woran „krankt“ die Elternbeteiligung an Schule?

 

Mit dem Tagungsthema „Elternmitarbeit als Qualitätsmerkmal an Schule“ tagte der Bundeselternrat vom 24. bis 26.05.2019 in Potsdam und eröffnete im Plenum das Themenjahr „Eltern im Bildungssystem – was sagt die Forschung?“.

 

Durch die eröffnenden Vorträge der Referentinnen Frau Prof. Dr. Sabine Walper vom Deutschen Jugendinstitut, Frau Prof. Dr. Elke Wild von der Universität Bielefeld und Frau Maike Hoeft, Lehrbeauftragte der Universität Paderborn, wurde sehr deutlich, warum auf die Elternbeteiligung nicht nur in der medialen Öffentlichkeit häufig ein problematisierender Blick fällt: Nicht bekannte Zuweisungen von Aufgaben und Rollen, Überfrachtungen von Erwartungen, fehlender gegenseitiger Einblick in die Position des Gegenübers, der Systematik, in der der jeweils andere eingebunden ist, sind nur einige der bisher noch ungeklärten „Baustellen“ zwischen Schulen und Elternhäusern. „Hier ist noch ein wichtiger Forschungsbereich zu entwickeln, um die Gelingensbedingungen an Schulen zu konkretisieren und der Praxis bereitzustellen“ urteilt der Vorsitzende des Bundeselternrats, Stephan Wassmuth.

 

Der Bundeselternrat ist der bundesweite Zusammenschluss der zumeist auf der Basis der Landesschulgesetze durchgewählten Klassenelternvertretungen bis zur Landesebene und ist heterogen besetzt - quer durch alle Schularten. Durch den bundesweiten Austausch über gute Praxis und den neuesten Stand der wissenschaftlichen Entwicklungen qualifiziert er seine Mitgliedsverbände, damit die jeweiligen Schulverwaltungen partnerschaftlich und auf Augenhöhe begleitet und beraten werden.

 

Ihr Ansprechpartner ist:

Bundeselternrat

E-Mail: info@bundeselternrat.de

Für Fragen und Stellungnahmen stehen wir gerne zur Verfügung

 

 

 

Der Vorstand des Bundeselternrates arbeitet ehrenamtlich.

 

 

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

 Oranienburg, den 12.06.2019

Neuwahlen im Vorstand des Bundeselternrats

 

Am letzten Mai-Wochenende standen beim Bundeselternrat turnusgemäß Wahlen auf der Tagesordnung. Die Delegierten des Bundeselternrats wählten mit großer Mehrheit die Delegierte Carmen Haaf aus Baden-Württemberg zum Vorstandsmitglied für Finanzen und den in Hamburg lebenden Delegierten Ebrahim Yousefzamany zum stellvertretenden Vorsitzenden des Bundeselternrats für die Amtszeit von drei Jahren.

 

Carmen Haaf genießt im Bundeselternrat ein hohes Vertrauen durch ihre langjährige Ausübung des Amtes der Finanzprüferin.

Ebrahim Yousefzamany bringt durch seine Tätigkeit als „Kulturbeauftragter/Mediator“ an den Schulen der Hansestadt Hamburg einen großen Schatz an Erfahrungen für eine gelungene Integration von Migranten in die Vorstandsarbeit mit.

 

Der neue Vorstand möchte sich hiermit bei den beiden Vorgängern, Marc Keynejad und Michael Ulrich, die mit großem ehrenamtlichem Einsatz die Vorstandsämter bisher bekleideten und turnusgemäß ausgeschieden sind, bedanken und wünscht ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

 

„Nationaler Bildungsrat, Rechtsanspruch Ganztagsschulen und die geregelte Finanzierung von Bund und Ländern der Bildungslandschaften“ sind die großen Themen der nächsten Monate, die den Bundeselternrat beschäftigen werden, sagte Stephan Wassmuth, Vorsitzender des Bundeselternrats und freute sich, dass er zwei erfahrene Mitstreiter für beste Bildung im Vorstand neu begrüßen konnte.

 

Außerdem hat der teilerneuerte Vorstand die Aufgabe, die Finanzierung des Bundeselternrats für die kommenden fünf Jahre zu sichern.

 

 

Ihr Ansprechpartner ist:

Bundeselternrat

E-Mail: info@bundeselternrat.de

Für Fragen und Stellungnahmen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Über den Bundeselternrat:

Der Bundeselternrat ist die Dachorganisation der Landeselternvertretungen in Deutschland.  Über seine Mitglieder vertritt er die Eltern von rund acht Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Schulen. Der Vorstand des Bundeselternrates arbeitet ehrenamtlich.

 

Für eine bessere Lesbarkeit haben wir weitestgehend auf eine geschlechterspezifische Differenzierung verzichtet. Im Sinne der Gleichbehandlung gelten entsprechende Begriffe für alle Geschlechter.