Der Bundeselternrat in der Presse

Welt vom 10.01.2022

 

tagesschau vom 06.01.2022

 

zdf heute vom 05.01.2022

 

Pressemeldung Welt vom 27.12.2021

 

Pressemeldung Tagesspiegel vom 23.12.2021

 

Pressemeldung RND vom 15.12.2021

 

 

Pressemeldung Süddeutsche Zeitung vom 07.12.2021

"Schulen in der Pandemie

Warum eine Impfung Schüler nur bedingt vor Quarantäne schützt

Viele Eltern hoffen, dass sich mit einer Impfung auch der leidige Distanzunterricht für ihre Kinder erledigt. Doch die Praxis sieht in vielen Bundesländern anders aus.

 

Erst waren die Alten dran, dann alle Erwachsenen, dann die Jugendlichen – und jetzt sollen auch Kinder bald eine Impfung gegen Corona erhalten können. Noch vor Weihnachten geht es los, wenn alles klappt. Der Impfstoff für die Fünf- bis Elfjährigen ist zugelassen, die Kinderärzte bereiten sich vor. Was noch aussteht, ist die Empfehlung der Stiko, der Ständigen Impfkommission. Ob sie kommt, so wie zuvor schon für die Zwölf- bis 17-Jährigen, ist allerdings offen. Stiko-Chef Thomas Mertens ließ schon mal wissen, dass er sein siebenjähriges Kind zurzeit nicht impfen lassen würde, hätte er denn eines.

Für Mütter und Väter hat Mertens die Entscheidung, ob sie ihre Kinder impfen lassen sollen, damit eher nicht einfacher gemacht. Und doch gibt es eine große Gruppe von Eltern, die es kaum erwarten können, für ihre Kinder einen Impftermin zu vereinbaren – weil sie hoffen, dass sich der ewig drohende Distanzunterricht damit erledigt hat. Doch ist diese Hoffnung überhaupt berechtigt?

Aktuell muss man sagen: nicht unbedingt. 150 000 Schülerinnen und Schüler waren in der Vorwoche bundesweit in Quarantäne, wie die Kultusministerkonferenz mitteilte. Doch während geimpfte Kinder zwar von den verpflichtenden Corona-Tests in der Schule ausgenommen sind, spielt der Impfstatus für die Entscheidung, ob Schulen, Klassen oder einzelne Schülerinnen und Schüler vom Klassenzimmer ins Kinderzimmer wechseln müssen, derzeit häufig keine Rolle.

Pauschale Aussagen darüber, was an einer Schule im Fall einer oder mehrerer Infektionen geschieht, sind kaum möglich. In aller Regel handelt es sich um Einzelfallentscheidungen, an denen je nach Bundesland Gesundheitsamt, Schule und/oder Kultusministerium beteiligt sind. Deutlich ist aber in diesem Schuljahr der Trend zu erkennen, dass es nach Ansteckungen entweder zu individuellen oder zu kollektiven Maßnahmen kommt. Anders gesagt: Infiziert sich ein Kind, muss meist nur noch dieses Kind in Isolation. Gibt es mehr als eine Infektion, wird gleich die ganze Klasse oder die ganze Schule nach Hause geschickt. Mittelwege, die auch eine Unterscheidung zwischen geimpft und ungeimpft einschließen können, sind eher die Ausnahme.

Beispiel Hamburg: Der Hansestadt gelingt es dank vergleichsweise geringer Infektionszahlen, den Präsenzunterricht nur in Einzelfällen einzuschränken – Ende vergangener Woche befanden sich sechs der etwa 9500 Klassen im Distanzunterricht. In diesen sechs Klassen aber gilt: Ob geimpft oder ungeimpft – alle Kinder müssen nach Hause. Beispiel Nordrhein-Westfalen: Die Regierung in Düsseldorf führte jüngst die Maskenpflicht im Klassenzimmer wieder ein und beschloss im Gegenzug, „Quarantänemaßnahmen auf ein unbedingt erforderliches Maß“ zu beschränken. Heißt konkret: Sitznachbarn werden nicht mehr isoliert, die Kontaktnachverfolgung entfällt.

Andere Länder differenzieren dagegen durchaus. Sachsen etwa – zumindest theoretisch. Gibt es an einer Schule einen Corona-Ausbruch, dann „werden alle ungeimpften und nicht genesenen Schülerinnen und Schüler einer Klasse als enge Kontaktpersonen abgesondert“, teilt das Sozialministerium mit. Wie gesagt: theoretisch. Denn dem Kultusministerium ist nach Auskunft einer Sprecherin keine Schule bekannt, an der entsprechend verfahren wurde. Dass ganze Schulen oder Klassen ins häusliche Lernen wechseln müssen, kommt in Sachsen dagegen häufig vor. Mehr als 70 Schulen waren vergangene Woche geschlossen, mehr als 200 Klassen wurden vollständig nach Hause geschickt.

Ähnlich ist es in Bayern. Dort können die Sitznachbarn eines infizierten Kindes weiter in Quarantäne geschickt werden – es sei denn, sie sind geimpft. Auch bei einem Ausbruch müssen laut Gesundheitsministerium nur die ungeimpften Schülerinnen und Schüler in Quarantäne, die vollständig geimpften nicht – wenn sie symptomfrei sind. Allerdings setzten die Gesundheitsämter diese Regel keineswegs konsequent um, sagt Simone Fleischmann, die Präsidentin des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands. Traurig klingt sie darüber nicht, Fleischmann warnt davor, den Zugang zu Bildung vom Impfstatus abhängig zu machen.

Auch Christiane Gotte, die Vorsitzende des Bundeselternrats, betont: „Kein Kind darf von der Schule ausgeschlossen werden, weil es nicht geimpft ist.“ Gotte glaubt, dass Eltern über diese Fragen bald zunehmend diskutieren werden. Denn mit steigender Impfquote unter Jugendlichen – derzeit liegt sie bundesweit knapp über 50 Prozent – und bald auch bei Kindern dürfte sich immer öfter eine Frage stellen, vor der schon jetzt manche Schulen stehen: Ist es fair, wegen drei Infektionen eine ganze Klasse nach Hause zu schicken, in der 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler geimpft sind? Andererseits: Ist es fair, Kinder von der Schule auszuschließen, weil ihre Eltern sie nicht impfen lassen?"

 


Pressemeldung detektor.fm vom 03.12.2021

 

Pressemeldung Redaktionsnetzwerk Deutschland vom 18.11.2021

 

 

 

 

 

Pressemitteilung

Oranienburg, 17. November 2021

 

 

Wahlen im Bundeselternrat auf der Herbstplenartagung in Potsdam unter dem Jahresthema Bildungswelten der Zukunft - Schule im Wandel

 

Zur diesjährigen Herbstplenartagung des Bundeselternrats vom 12. - 14.11.2021 wurde in Potsdam der Vorstand und die Leitung der Fachausschüsse des Bundeselternrates neu gewählt.

 

Der neue Vorstand besteht aus der Vorsitzenden Frau Christiane Gotte aus Mecklenburg-Vorpommern, den stellvertretenden Vorsitzenden Frau Alexandra Fragopoulos aus Hamburg, Frau Anika-Susann May-Leske aus Brandenburg, und Ines Weber, dem Vorstandsmitglied für Finanzen, aus Sachsen.

 

Ein weiteres Mitglied für den Vorstand wird auf der Frühjahresplenartagung 2022 gewählt.

 

Ferner fanden turnusgemäß Wahlen in den Fachausschüssen statt.

Der Fachausschuss der „Grundschulen und frühkindlichen Bildung“ hat Herrn Oliver Görs (Berlin) in seinem Amt bestätigt, ihm zur Seite steht Frau Nadine Diebel (Hessen).

Ebenfalls in seinem Amt als Fachausschussvorsitzender der „Gesamt- und Gemeinschaftsschulen“ wurde Herr Marcus Plaen (Berlin) bestätigt, zum Stellvertreter wurde Herr Pierre Hansen (Bremen) gewählt.

Für weitere zwei Jahre übernehmen Frau Anke Vogelsang (Sachsen) und Herr Bernhard Lademann (Rheinland-Pfalz) die Leitung des Fachausschusses der „Förderschulen“.

Frau Katja Oltmanns (Saarland) und Frau Charlotte Brändle (Baden-Württemberg) übernehmen gemeinsam den Fachausschuss der „Gymnasien“.

Im Fachausschuss der „Real- und Hauptschulen“ wurde die Leitung mit Herrn Constantin Saß (Berlin) und Frau Annett Hertel (Sachsen) besetzt.

Herr Helmut Kinkel (Hessen) wurde im Fachausschuss der „Berufsbildenden Schulen“ bestätigt, gemeinsam mit Herrn Mirko Kother (Sachsen-Anhalt) übernimmt er die Leitung.

 

Der neue Vorstand möchte sich mit dieser Neuwahl sehr herzlich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, den Ausschussvorsitzenden sowie deren Stellvertretern für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken, und wünscht ihnen alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg.

 

 

Ihr Ansprechpartner ist:

Bundeselternrat

E-Mail: info@bundeselternrat.de

Für Fragen und Stellungnahmen stehen wir gerne zur Verfügung

 

 

Über den Bundeselternrat:

Der Bundeselternrat ist die Dachorganisation der Landeselternvertretungen in Deutschland.  Über seine Mitglieder vertritt er die Eltern von rund acht Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Schulen.

Der Vorstand des Bundeselternrates arbeitet ehrenamtlich.