Befragung zu vertrauensvollen Beziehungen zwischen Elternhaus und Schule

 

Vertrauensvolle Beziehungen erleichtern die Zusammenarbeit - dies gilt auch im schulischen Kontext, insbesondere in den Beziehungen zwischen SchülerInnen und Lehrkräften.

 

Bislang ist aber erstaunlicherweise verhältnismäßig wenig darüber bekannt, wie es um das Vertrauen von Eltern gegenüber Schulen bestellt ist. Welche Situationen sind aus Sicht von Eltern besonders vertrauensrelevant?

 

Nehmen Sie hier (https://www.unipark.de/uc/eltern_und_schule/?a=) an der bundesweiten Eltern-Befragung des Arbeitsbereichs Allgemeine Erziehungswissenschaft (Prof. Inka Bormann) von der Freien Universität Berlin teil!

 

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

 

Sollten bei der Bearbeitung der Befragung Schwierigkeiten auftreten, wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an die Verantwortlichen:

Sebastian.Niedlich@fu-berlin.de oder a.dundurs@fu-berlin.de

 

 

 

 

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

vom 01. August 2019

 

DVW und Bundeselternrat wollen Schulwegtraining statt Elterntaxi

 

Im August und September treten wieder über 700.000 Schüler das erste Mal den Weg ins Klassenzimmer an. Damit sie auch allein sicher ankommen, empfehlen die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Bundeselternrat (BER), schon in den Sommerferien oder sogar vorher den Schulweg mehrmals zu üben. Für DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig eignen sich Kinder durch das Schulwegtraining mit den Eltern und dem selbstständig zurückgelegten Schulweg wichtige Fähigkeiten an, um sich später souveräner im Straßenverkehr zu bewegen. In diesem Zusammenhang unterstreicht der BER-Vorsitzende Stephan Wassmuth nochmals, dass Kinder, die mit dem Auto zur Schule gefahren werden, in dieser Entwicklung gehemmt werden. Das Elterntaxi sollte darum nach Möglichkeit vermieden werden.

 

„Wenn wir unseren Kindern früh beibringen, wie man sich richtig im Verkehr verhält, fördern wir ihre Eigenständigkeit“, gibt Bodewig zu verstehen und betont damit den Wert der Verkehrs- und Mobilitätserziehung im Vorschulalter und in der Grundschule. Dabei unterstützen auch viele Verkehrswachten in Deutschland, unter anderem durch die Aktion „Sicher zur Schule“. Auch Eltern übernehmen hier eine wichtige Aufgabe, weiß Stephan Wassmuth: „Eltern sind Vorbilder und achten darauf, dass sich ihre Kinder ausreichend bewegen, wozu auch der Schulweg zählt. Der elterliche Fahrdienst ist also nicht hilfreich und leider oft auch Ausdruck, dass sie sich zu wenig Zeit nehmen und ungeduldig sind.“

 

Das Schulwegtraining

Die meisten Schulen stellen Schulwegpläne bereit, welche die Routen ohne oder mit nur geringen Gefahrenpunkten zeigen. Der kürzeste Weg ist darum nicht immer der sicherste. Eltern gehen dann gemeinsam mit ihren Kindern den Schulweg. Dabei wird jedes Abbiegen, jede Straßenüberquerung und jeder Gefahrenpunkt, beispielsweise eine Baustelle, einzeln besprochen, da es Schulanfängern noch schwerfällt, Zusammenhänge herzustellen und das, was in einer Situation gelernt wurde, auf eine andere zu übertragen. Auch der Rückweg wird so trainiert. Nach einigen Übungsgängen, wenn das Kind schon sicherer ist, kann ihm die "Führungsrolle" übergeben werden und sie lotsen dann ihre Eltern, die dann nur noch korrigieren. Wichtig ist, dass die Strecke zu den gleichen Zeiten wie später abgelaufen wird, damit der Eindruck von Verkehrsaufkommen und Verkehrsgeschehen möglichst bekannt ist. Das Schulwegtraining muss mehrmals wiederholt werden. Dadurch prägen sich Kinder die Abläufe erst ein und können sicherer werden.

 

Ansprechpartner für die Presse:
Heiner Sothmann
Pressesprecher
Budapester Str. 31 |10787 Berlin
Telefon: 030 / 516 51 05 21
E-Mail: heiner.sothmann@dvw-ev.de
Homepage DVW: www.deutsche-verkehrswacht.de

 

Kontakt Bundeselternrat:
Bernauer Straße 100 | 16515 Oranienburg
Telefon: 03301 - 57 55 37
E-Mail: info@bundeselternrat.de
Homepage: www.bundeselternrat.de

 

Über den Bundeselternrat:

Der Bundeselternrat ist die Dachorganisation der Landeselternvertretungen in Deutschland.  Über seine Mitglieder vertritt er die Eltern von rund acht Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Schulen. Der Vorstand des Bundeselternrates arbeitet ehrenamtlich.

 

Für eine bessere Lesbarkeit haben wir weitestgehend auf eine geschlechterspezifische Differenzierung verzichtet. Im Sinne der Gleichbehandlung gelten entsprechende Begriffe für alle Geschlechter.