Pressemitteilung des Bundeselternrats vom 23.02.2024

 

 

Handy-Verbot an Schulen? – BER sagt Nein.

Die Diskussion um den Umgang mit Smartphones an Schulen gibt es schon so lange, wie Schülerinnen und Schüler Handys besitzen.

Tatsächlich können Handys in Schulen Fluch und Segen zugleich sein. Während sie bei sinnvollem Einsatz selbst im Unterricht hilfreich sein können, besteht permanent auch die Gefahr der Ablenkung und des Missbrauchs. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang diskutiert, ob Handys an Schulen verboten werden sollten.

Der Bundeselternrat spricht sich gegen ein generelles Handy-Verbot an Schulen aus.

»Verbote sind überhaupt nicht hilfreich, außerdem auch schwer umzusetzen und zu kontrollieren«, sagt Dirk Heyartz, Vorsitzender des Bundeselternrats. »Wir vertrauen auf die pädagogische Kompetenz der Lehrkräfte, dass sinnvolle Konzepte für den Einsatz digitaler Endgeräte in den Schulen gefunden werden. Diese sollten mit den Eltern und den Schülerinnen und Schülern abgestimmt sein, um eine möglichst große Akzeptanz zu erreichen.«

Der pädagogischen Herausforderung, Mobiltelefone sinnvoll, verantwortungsbewusst, kreativ und geordnet einzusetzen, ist Aufgabe der Erziehungspartnerschaft von Eltern und Lehrkräften.

 

 

Für weitere Informationen:

Claudia Koch

Stellv. Vorsitzende Bundeselternrat, Pressesprecherin

01792934029

 

 

 

Schule braucht Politische Bildung. – Nicht wegschauen!

Oranienburg, den 22.02.2024

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung erleben wir derzeit eine aufgeheizte Debatte, die auch vor unseren Schulen nicht Halt macht. Viele Lehrkräfte, aber auch viele Schülerinnen, Schüler und Eltern sind massiv verunsichert. Wer darf an Demonstrationen für Demokratie teilnehmen und darüber sprechen? Wie ist umzugehen mit autoritärem Denken und Handeln und was hat das mit einem vermeintlichen Neutralitätsgebot zu tun?

Der Bundeselternrat unterstützt das Positionspapier der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB e.V.).

Wir treten ein gegen antidemokratisches, menschenverachtendes Verhalten, gegen rassistische Äußerungen und für ein demokratisches Miteinander.

 

Auch wir sagen: Demokratie braucht politische Bildung, keine Neutralität.

 

Sie finden das Positionspapier im Anhang an diese Mail.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Claudia Koch

Stellv. Vorsitzende des Bundeselternrats

01792934029

 

 

 

Bundeselternrat plant Themen und Tagungen

Oranienburg, den 29.01.2024

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

 

Bundeselternrat plant Themen und Tagungen

 

Vom 18. bis 21.01.2024 traf sich der Bundeselternrat zu seiner jährlichen Planungstagung.

Gegenstand dieser Zusammenkunft war zum einen die Planung der Tagungsthemen für das Jahr 2025. Unter dem Jahresthema »Schule der Zukunft« wird es hier vier thematische Tagungen geben – von technologischen Einflüssen auf gute Schule bis Bildungsgerechtigkeit ist hier alles dabei.

Zum anderen ging es um das Jahresthema für das Jahr 2026 – hier wird es um »Übergänge« gehen, die für Kinder im Laufe ihrer Schulzeit eine wichtige Rolle spielen und entsprechend begleitet werden müssen.

 

Ihr Ansprechpartner ist:

Bundeselternrat

E-Mail: info@bundeselternrat.de

Für Fragen und Stellungnahmen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Über den Bundeselternrat:

Der Bundeselternrat ist die Dachorganisation der Landeselternvertretungen in Deutschland. Über seine Mitglieder vertritt er die Eltern von rund acht Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Schulen.

Der Vorstand des Bundeselternrates arbeitet ehrenamtlich.

 

 

 

 

 

 

PISA-Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit der Anpassung von Prüfungsvoraussetzungen

Oranienburg, den 26.01.2024

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Corona-Pandemie ist zwar Geschichte, doch in den Schulen sind die Nachwirkungen weiterhin zu spüren. Der Erfolg von Aufholprogrammen war überschaubar, der allgegenwärtige Mangel an Lehrkräften sorgt außerdem dafür, dass Schülerinnen und Schüler häufig mit anstehenden Prüfungen zu kämpfen haben. 

 

Eine weitere Abmilderung hat die KMK mit ihrem Beschluss vom 08.12.22 ausgeschlossen. 

 

Der Bundeselternrat setzt sich nun dafür ein, dass an den Schulen alle Ressourcen gebündelt werden, um die Jugendlichen adäquat auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten bzw. die Prüfungsmodalitäten so zu gestalten, dass nur geprüft wird, was auch in der Schule unterrichtet wurde.

 

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Fachausschusses für Gymnasien im Bundeselternrat.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Claudia Koch

stellv. Vorsitzende Bundeselternrat

Verantwortliche für Medienarbeit

 

Tel: 0179 293 40 29