AfD auf der didacta 2025? Bundeselternrat warnt vor Vereinnahmung der Bildungsmesse durch ideologische Spaltung

Der Bundeselternrat blickt mit großer Sorge auf die Teilnahme der AfD an der Bildungsmesse didacta 2025 in Stuttgart.
Die größte Fachmesse für Bildung sollte ein Forum für innovative, chancengerechte und zukunftsorientierte Bildung sein – nicht für Ideologien, die gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung fördern.

„Bildungspolitik darf nicht zur Bühne für Parteien werden, die Vielfalt und demokratische Grundwerte infrage stellen“, sagt Dirk Heyartz, Vorsitzender des Bundeselternrates. Des Weiteren sagt er: „Schulen müssen Orte des Lernens, der Offenheit und des Respekts sein – nicht Orte, an denen Ausgrenzung oder Angst geschürt wird.“

Demokratische Bildung statt populistischer Rhetorik

Die AfD ist keine gewöhnliche Partei, sondern eine, die gezielt demokratische Prinzipien angreift und eine rückwärtsgewandte Bildungspolitik propagiert. Ihre Präsenz auf der didacta 2025 ist mehr als eine politische Randnotiz – sie ist ein Signal, das nicht unwidersprochen bleiben darf.

Der Bundeselternrat macht daher deutlich: Ein modernes Bildungssystem muss alle Kinder mitnehmen, unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder individuellen Voraussetzungen. Wer Spaltung und Ausgrenzung in der Gesellschaft vorantreibt, stellt sich gegen die Grundprinzipien von Schule und Erziehung.

Klare Haltung: Bundeselternrat auf der didacta 2025 aktiv vertreten

Der Bundeselternrat wird auf der didacta 2025 vor Ort sein, um ein starkes Zeichen für demokratische Werte in der Bildung zu setzen. „Wir überlassen dieses Feld nicht denen, die unser Schulsystem für politische Stimmungsmache missbrauchen wollen. Bildung ist die Basis unserer Zukunft – und die verteidigen wir“, so Heyartz.

Die Bildungsmesse didacta sollte ein Ort der Zukunft sein, nicht der Vergangenheit. Der Bundeselternrat fordert daher alle Bildungsakteure auf, sich klar gegen die Instrumentalisierung von Bildung für populistische Zwecke zu positionieren.

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