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BER-News Nr. 17
September 2007

Liebe Eltern,  liebe interessierte Leserinnen und Leser,

die BER-NEWS informieren Sie über Tagungen, Entwicklungen und Ereignisse aus Sicht des Bundeselternrates. Sie finden wieder aktuelle Informationen über die Elternarbeit aus den Ländern und Hinweise auf die weitere Arbeit des BER 2007 und im Jahr 2008.    Die Arbeit des Vorstandes und weiterer Mitglieder des Hauptausschusses konzentrierte sich im August und September auf die Vorbereitung und Durchführung der  Planungstagung vom 14. bis 16. September in Teltow. Die dort gehaltenen Vorträge von Dr. Dohmen und Prof. Merten zum zukunftsfähigen Bildungssystem und den Bildungschancen haben die Hauptausschussmitglieder beeindruckt und zu Diskussionen angeregt. Dazu wurde auch eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie im Newsletter finden.

Auf der Tagung wurde die Argumentationshilfe für Eltern „Mehr Kulturelle Bildung in der Schule!“ vorgestellt.    Lesen Sie in dieser Ausgabe kurze Berichte über Tagungen wie zum Studienkompass, den 4. Ganztagsschulkongress, zum Bertelsmannpreis und zum Netzwerk „Wege ins Studium.“     In den vergangenen Wochen und zurzeit bereiten der Vorstand und die BER-Mitglieder die Herbstplenartagung des Bundeselternrates in Bad Hersfeld vom 9. bis 11. November zum Thema  „Werte in Erziehung und Bildung“ inhaltlich und organisatorisch vor.         

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Dornbusch  Vorsitzender des Bundeselternrates

Der Bundeselternrat hat sich auf der Tagung vom 14.09. bis 16.09.07 in Teltow mit den Herausforderungen befasst, die die immer stärker in den Blickpunkt tretende Kinderarmut in Deutschland für unser Bildungssystem darstellen. Pressemitteilung des Bundeselternrates zum Thema: „Chancengleichheit durch Bildung sichern – Anforderungen an ein zukunftsfähiges Bildungssystem“   Vortrag  Dr. Dieter Dohmen - Anforderungen an ein zukunftsfähiges Bildungssystem  Vortrag Prof. Dr. Roland Merten - Lebenslagen von Eltern und die Auswirkung auf die Entwicklung der Kinder Wie (Bildungs-) Armut „vererbt“ wird    Der Vorsitzende des Bundeselternrates Dieter Dornbusch übernahm für die bundesweite Abiturientenmesse EINSTIEG Abi in Berlin am 28. und 29. September 2007 die Schirmherrschaft.     

Ergebnisse der Planungstagung des BER -  Termine und Inhalte    1. Fachtagung  25. – 27.01.2008, Eisenach   GS, HS, Gymnasium,   Inhalt: Leistungsbewertung    2. Fachtagung  29.02. – 02.03.2008, Bebra   Sonderschulen,   Inhalt: Übergänge ins Berufsleben;   Einheitlichkeit bei Stundentafeln    3. Fachtagung  11. – 13.04.2008, Tabarz   BBS, Realschulen, GES,   Inhalt: Chancengleichheit    4. Fachtagung  04. – 06.07.2008, Bebra  Planungstagung Inhalt: UN-Dekade Nachhaltige Entwicklung in der Bildung    Frühjahrsplenartagung  30.05. – 01.06.2008, Finsterbergen Inhalt: Lebenslanges Lernen – lernen lernen    Herbstplenartagung   21. – 23.11.2008, Bad Hersfeld  BER und Lehrerverbände  Inhalt: Lebenslanges Lernen   – Partizipation Lernen/Demokratie in der Schule   

Hauptausschusstagung in Teltow vom 14. bis 16. September 2007    Der neue Vorstand  informierte über die Arbeit der ersten Wochen und über Termine, die von Vorstandsmitgliedern wahrgenommen wurden. Das waren Veranstaltungen wie Studienkompass, Netzwerk „Wege ins Studium“, Stiftung Lesen,  Deutscher Verkehrsrat oder peb-Mitgliederversammlung.   Informiert und diskutiert wurde über die Arbeit der Satzungskommission, die  „Plattform Elternmitwirkung“, die  „Argumente für Eltern: Mehr Kulturelle Bildung in der Schule“, Interviewfragen zum Thema Länger gemeinsam lernen, zum Umgang mit Sponsoring, zur Arbeitsweise des neuen Vorstandes und Vorbereitungen zum Umzug der Geschäftsstelle des BER. Umfangreich berichteten Hauptausschussmitglieder über aktuelle Themen und Initiativen in den Ländern; einige davon auf den nachfolgenden Seiten

Netzwerk „Wege ins Studium“ und Messe „Studieren in Mitteldeutschland“    Am 22. September fand in Leipzig erneut die Messe „Studieren in Mitteldeutschland“ statt.  Ziel dieser Messe war es, Schülerinnen und Schüler für die Aufnahme eines Studiums zu begeistern und sich vielfältige Informationen zu holen. Viele Universitäten, Hochschulen und Arbeitgeber aus den drei Ländern Mitteldeutschlands (Sachsen; Sachsen-Anhalt und Thüringen) waren mit Infoständen vertreten und nutzten diese Messe für interessante Studiengänge zu werben, über Abschlüsse zu informieren und den Schülern sowie den Eltern Rede und Antwort zu stehen.  Zusätzlich fanden Fachvorträge und Foren zu Themen „Rund ums Studieren“ statt. Von der Möglichkeit der Studienfinanzierung bis hin zu den neuen Abschlüssen Bachelor und Master und den Erfordernissen des Arbeitsmarktes reichte die Palette. Eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Eltern nutzen diese Messe um sich zu informieren.    Neben der Messe fand vom Netzwerk „Wege ins Studium“ ein Round-Table-Gespräch  statt. Vertreter aus den drei Kultusministerien, der Hochschulrektorenkonferenz, der Bundesagentur für Arbeit, des Bundesministeriums für Bildung, des BER und der Wirtschaft nahmen daran teil und verständigten sich auf den weiteren Weg ihrer Zusammenarbeit.  Wichtiger Punkt dieses Treffens war die weitere Arbeit und der Ausbau des Netzwerkes um wieder mehr Schülerinnen und Schüler zum Studium zu bringen und dem wachsenden Fachkräftemangel vorzubeugen.   Eine bessere Berufs- und Studienorientierung soll im nächsten Jahr Schwerpunkt einer neuen Kampagne sein.  Für die nächsten zwei Jahre wird die Bundesagentur für Arbeit den wechselnden Vorsitz leiten und personell die Arbeit der Geschäftsstelle koordinieren.    Kathrin Hinze BER-Vorstand    

Auftaktveranstaltung zum Programm „Studienkompass“     Mit der Auftaktveranstaltung am 4. September im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin wurden die ersten 175 Teilnehmer begrüßt, die in das Programm „Studienkompass“ nach dem Durchlaufen eines Auswahlverfahrens aufgenommen wurden. In Vertretung der Schirmherrin Bundesministerin Annette Schavan unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär Andreas Storm die Bedeutung des Programms als Teil der Bestrebungen, die Bereitschaft und die Möglichkeiten zum Studieren bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern. Daneben wurden das Programm und die Teilnehmer durch die Initiativpartner vorgestellt und in einem Podiumsgespräch diskutiert.  Weitere Informationen   Joachim Klesen BER-Vorstand    

Festakt zur Verleihung des Carl-Bertelsmann-Preises     Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde in Anwesenheit der Bundeskanzlerin Merkel der Carl-Bertelsmann-Preis 2007  in Gütersloh zu dem Thema „Vorbilder Bilden“ vergeben. Neben der Auszeichnung eines englischen Projektes zur Förderung sozialen Engagements bei Jugendlichen erhielt Baden-Württemberg einen Sonderpreis für das seit 2004 im Bildungsplan der Realschulen verbindlich verankerte themenorientierte Projekt "Soziales Engagement" (Top SE). Die Bundeskanzlerin hob in ihrer Rede die Bedeutung der gesellschaftlichen Vorbilder auf allen Ebenen hervor und unterstrich die Notwendigkeit, auch Sozialkompetenzen im Rahmen der  schulischen Ausbildung zu fördern.   Weitere Informationen   Joachim Klesen BER-Vorstand      

Argumentationshilfe „Mehr Kulturelle Bildung in der Schule!“     Der Bundeselternrat  (BER) und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) haben in Berlin erstmals ein gemeinsam entwickeltes Papier vorgestellt; eine Argumentationshilfe, die kurz und präzise die Potenziale Kultureller Bildung - für Kinder und Jugendliche, für Eltern und Lehrer/-innen, für die Schule und die Stadt - zusammenträgt.     Argumentationshilfe „Mehr Kulturelle Bildung in der Schule!“ in der Pressemitteilung

4. Ganztagsschulkongress in Berlin   
Unter dem Titel „Ganztagschulen werden mehrBildung lokal verantworten“ fand am 21. und 22. September 2007 der 4. GTS-Kongress in Berlin statt. Ausrichter waren wie in jedem Jahr das BMBF und die KMK in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.    Mehr als 1000 Teilnehmer drängten sich am Freitagmorgen durch die Gänge des Berliner Congress Centers am Alexanderplatz. Aussteller auf zwei Ebenen sorgten für eine bunte, fröhliche Atmosphäre, in die man gerne eintauchte, um in den Kuppelsaal zur Eröffnung zu gelangen. Der Vormittag war eine perfekte Inszenierung von Grußworten, Informationen und Unterhaltung.    Der Begriff Bildungslandschaften stand im Fokus und zog sich als Leitfaden, beschrieben in zahlreichen multimedialen, praxisorientierten Beispielen durch den gesamten Kongress.  Das Nachmittagsprogramm umfasste Vortragsveranstaltungen, Foren und Werkstattgespräche, die einem, da parallel angeboten, die Entscheidung zur Teilnahme schwer machten.    Der 4. GTS-Kongress war eine Reise wert, deshalb ich möchte die Empfehlung aussprechen, sich 2008 selbst ein Bild davon zu machen.  Weitere Informationen     Dr. Elke Krüger-Krapoth   

EPA-Tagung    Die nächste Tagung der EPA, die Hauptversammlung der Europäischen Elternvereinigung, ist vom 30. November bis 2. Dezember in Warschau. Der Bundeselternrat und weitere Vertreter aus den Bundesländern nehmen daran teil.  Weitere Informationen 

Berichte aus den Ländern   
Hamburg
   Die Elternkammer Hamburg hat an 20 repräsentativ ausgewählten Grundschulen eine Befragung zu den Handlungsempfehlungen, Teilthema 5 „Vielgliedrigkeit des Schulsystems reduzieren“, der Enquete-Kommission der Hamburger Bürgerschaft "Konsequenzen der neuen PISA-Studie für Hamburgs Schulentwicklung" durchgeführt.   Die Ergebnisse wurden am 13. September 2007 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.     Die Ausgangslage, die zu der Diskussion über das Hamburg Schulsystem geführt hat sowie die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission wurden auf Informations- und Diskussionsabenden dargelegt.   Weitere  Informationen     

Hessen    „Den heutigen Tag des Kinderschutzes wollen wir zum Anlass nehmen, noch einmal auf die problematische Situation hinzuweisen, die unsere Kinder im verkürzten gymnasialen Bildungsgang G8 erleben. Das schulische Curriculum wurde nicht an die verkürzte Mittelstufe angepasst. Dies führt zu enormen Stunden- und Stoffbelastungen für die Kinder, die dies nicht bewältigen können. Stress, Überbelastung und mangelnde Freizeit aufgrund längerer Unterrichtszeiten sowie eine regelmäßige sehr hohe Hausaufgabenbelastung lassen kaum noch Frei-Stunden für sportliche und musikalische Aktivitäten.     Das Familienleben leidet häufig unter der immensen Arbeitsbelastung der Kinder. Auch am Wochenende muss regelmäßig gelernt werden, um in der Schule mitzukommen. Kinderärzte berichten über Kinder mit Stresssymptomen und psychosomatischen Erkrankungen. Die Schulbücher wurden noch nicht entsprechend angepasst, dies führt zu Verunsicherung. ... Viele Eltern erleben den hohen Druck, dem ihre Kinder ausgesetzt sind, als ausnehmend problematisch und als hohe Belastung für die Kinder. Hessische Eltern fordern daher eine umgehende Überarbeitung des verkürzten gymnasialen Bildungsganges.“ so Kerstin Geis, Vorsitzende des Landeselternbeirates.   Weitere Informationen Das Ministerium reagierte und hat Elternvertreter in eine Arbeitsgruppe eingeladen, die die Kritiken aufgreifen soll.   

Schülerbeförderung - ein wichtiges Thema  „Der Weg zur Schule ist für viele Schüler/-innen mit der Benutzung von Bussen und Bahnen verbunden. Leider gibt es immer wieder Beschwerden über zu volle Fahrzeuge, zu lange Fahrzeiten, nicht angepasste Abfahrts-/Ankunftszeiten, etc. Viele Fragen gibt es auch zum Thema Sicherheit von Bussen, besonders bei Klassenfahrten.   Eltern schlagen aus Sorge um ihre Kinder Alarm, Schulen beschweren sich - meist mit mäßigem Erfolg. Viele weichen daher auf das „Eltern-Taxi“ aus – doch mit individuellen Lösungen verändert sich die Situation insgesamt nicht.     Im Rahmen des 1. Hessischen Elternforum möchte der LEB Hessen allen Interessierten und Betroffenen die notwendigen Informationen und Zusammenhänge sowie hilfreiche Angebote für Schüler/-innen aufzeigen, gemeinsam diskutieren u.a.m.“     Weitere Informationen   

Rheinland-Pfalz    Der 14. Landeselternbeirat (LEB) Rheinland-Pfalz hat sich am 8. September 2007 nach einer Einführungsveranstaltung im IFB Speyer konstituiert.  Michael Esser wurde mit großer Mehrheit zum Landeselternsprecher gewählt. Der Vertreter der Gymnasien im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz, 65 Jahre alt und Vater von vier Kindern, ist selbstständiger Unternehmensberater und seit 2002 Schulelternbeiratsmitglied des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Bad Dürkheim. Michael Esser war schon während der letzten Amtsperiode im Landeselternbeirat Mitglied des Vorstands.   Weitere Informationen   Landeselterntag 2007  Zeitgemäße Schulstruktur! Wege zur Neugestaltung der Bildungslandschaft in Rheinland-Pfalz am Samstag, den 3. November 2007 von 9 bis 17 Uhr „Das Wahlverhalten der Eltern beim Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen hat sich gewandelt. Die Gymnasien platzen aus den Nähten, während in den Hauptschulen der Rückgang der Schülerzahlen voll zu Buche schlägt.“ Für alle Eltern und an Schule Interessierte:  Weitere Informationen     

Saarland    Pannen bei landesweiten Vergleichsarbeiten   „Die erneuten Pannen bei den landesweiten Vergleichsarbeiten an den Gymnasien insbesondere im Fach Mathematik zeigen, dass die Wertung der Arbeiten als echte Klassenarbeit zu einer Benachteiligung der Schülerinnen und Schüler führt,“ erklärt der Vorsitzende der Landeselternvertretung der Gymnasien Joachim Klesen. „Wir haben bereits bei der Einführung der Vergleichsarbeiten darauf hingewiesen, dass durch die Benotung in erster Linie nicht die Leistung der Schule sondern die Leistung der Kinder abgeprüft wird, was aber nicht Sinn der Sache ist. Die Wertung als reguläre Arbeit kann schnell zu einer Verschlechterung der Gesamtnote führen.“   Weitere Informationen 

Weltkindertag: GLEV-Vorsitzender fordert mehr Kinderbeteiligung im Saarland  Der Vorsitzende der Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) des Saarlandes, Jörg Dammann, hat sich für mehr Kinderbeteiligung an Projekten und Entscheidungen ausgesprochen. „Kinder und Jugendliche sollten echte Beteiligungsmöglichkeiten erhalten.   Sie müssen gehört werden wenn es um ihre Belange geht! Es wäre von großem Vorteil, wenn Kinder und Jugendliche z. B. bei der Planung von Spielplätzen und Jugendzentren mit einbezogen werden. Auch bei der Raumplanung, im Umweltschutz und bei der Verkehrsplanung sollte man sie als Betroffene einbinden“, sagt Dammann.  Weitere Informationen   

GLEV-Vorsitzender Dammann: Politik muss schnellstens auf Erkenntnisse von  OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2007“ und Familienatlas 2007 reagieren  Der Vorsitzende der Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) des Saarlandes fordert die Landespolitik zu sofortigem Handeln auf. Sowohl der „Familienatlas 2007 und als auch die OECD-Studie „Bildung auf einem Blick 2007“ sollten als Alarmsignal verstanden werden. Die Ergebnisse sind Aufforderungen für ein parteiübergreifendes und zügiges Handeln. Politik für Kinder ist eine Aufgabe, die nur im Zusammenspiel aller Politikbereiche gelingen kann“, sagt Jörg Dammann.  Weitere Informationen   

Sachsen    Ausbildung von Elternmitwirkungsmoderatoren   „Wenn Ihnen die Mitarbeit von Eltern in der Schule am Herzen liegt und Sie sich vorstellen können, nach erfolgter Ausbildung in Elternvertreter-Versammlungen von Schulen Ihrer Umgebung zu gehen und dort mit Eltern arbeiten wollen, sind Sie herzlich zur Teilnahme eingeladen! Die Ausbildung findet an Wochenenden statt und ist für Sie kostenlos, sie dauert ein reichliches Jahr. Begleitend dazu ist Ihre Teilnahme an speziellen Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema erwünscht.“  Die Ausbildung erfolgt in fünf Modulen vom Januar bis September 2008.  Weitere Informationen   

Thüringen   Auf der Homepage der  Landeselternvertretung Thüringen finden Sie einen Bericht über die Feier 15 Jahre Landeselternvertretung.  Weitere Informationen und ein weiterer Beitrag:    Am 18. September 2007 stellte in Berlin Angel Gurría, Generalsekretär der OECD, die Publikation „Bildung auf einen Blick“ im Beisein von Bundesministerin Schavan und Senator Zöllner vor.   Weitere Informationen Auszug das Schlusswort der Rede: „… Erfolgreich werden nur die Menschen und Länder sein, die Veränderungen gegenüber aufgeschlossen und anpassungsfähig sind. Aufgabe der OECD ist es, die Länder dabei zu unterstützen, die Herausforderungen zu bewältigen.“     

Nachrichten  BMBF   Auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: Wir brauchen einen Kurswechsel in der Bildungspolitik. Unser Schulsystem muss mehr Kindern und Jugendlichen höhere Bildungsabschlüsse ermöglichen. Dazu gehört ein höheres Leistungsniveau genauso wie mehr soziale Kompetenzen. In der Schule müssen die Stärken und individuellen Voraussetzungen eines jeden Kindes im Mittelpunkt stehen. Dabei muss durchgängig dem Prinzip des Förderns und Forderns gefolgt werden. Eine Bildungsreform verlangt daher eine nationale Kraftanstrengung aller Beteiligten und eine breite gesellschaftliche Debatte über ideologische Grenzen hinweg.“ BMBF

Familienatlas    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellte einen Familienatlas vor. Die Broschüre können Sie auf der Homepage des Ministeriums nachlesen.  Ursula von der Leyen und Ludwig Georg Braun: „Durch Familienfreundlichkeit die Zukunft sichern“    „Zukunft braucht Familie - das gilt für die gesamte Gesellschaft ebenso wie für einzelne Unternehmen, Städte und Regionen“, erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, bei der Vorstellung des Familienatlas 2007 in Berlin. „Die Zukunftschancen der deutschen Städte und Landkreise hängen ganz wesentlich davon ab, ob sie Familien attraktive Lebensbedingungen bieten können. Regionen, in denen Familien sich wohl fühlen, sind auch ökonomisch für zukünftige Herausforderungen gewappnet. Nicht zuletzt wegen des zunehmenden Fachkräftemangels erkennt das auch die Wirtschaft und engagiert sich immer stärker für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Familienatlas 2007 stellen wir den Verantwortlichen vor Ort eine detaillierte Bestandsaufnahme zur Verfügung.“   Weitere Informationen   

Seitenstark-Aktion MOBBING – SCHLUSS DAMIT!   Erste Ergebnisse der Befragung     Deutsches Kinderhilfswerk und Seitenstark verleihen Preise für die „Cleversten Ideen gegen Mobbing“ - Aus über 50 Beiträgen wurden 11 Ideen nominiert. Die Nominierte kommen aus Altenstadt, Bochum, Eitorf, Köln, Dortmund, Essen, Lauf, Twistringen, Grünstadt, Kirkel-Limbach und München    Erwachsene, Kinder und Jugendliche entschieden gemeinsam über die Preisträger. Vor allem auf die Entscheidung der Kinderjury legt das Deutsche Kinderhilfswerk viel Wert, denn: Kinder können das!    Fast 2000 Kinder und Jugendliche füllten online einen Fragebogen aus; mehr als die Hälfte von ihnen (54,3 Prozent) gaben an, innerhalb von zwei Monaten mindestens einmal von direktem Mobbing betroffen gewesen zu sein. Hochgerechnet auf alle Schüler wären das 6,6 Millionen Mobbingopfer.   Die vollständige Studie steht über den Link als download zur Verfügung.    Die Umfrage war die größte Online-Befragung, die zu diesem Thema bisher in Deutschland durchgeführt wurde. Im Rahmen der Aktion MOBBING – SCHLUSS DAMIT! fanden die Kinder neben dem Fragebogen auch Informationen, Kontaktadressen und Foren, in denen sie ihre Erfahrungen beschreiben und die Erlebnisse anderer kommentieren konnten. „Die Menge der Einträge und die Schwere vieler Vorfälle waren erschreckend.“, sagt Projektleiterin Kristine Kretschmer, „Und erschreckend war auch, dass Schulen kaum reagieren und in der Regel die Opfer die Konsequenzen ziehen und die Schule verlassen.“      In Zusammenhang mit der Aktion richtete das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) einen Wettbewerb für Schüler aus, in dem „Clevere Ideen gegen Mobbing“ gesucht wurden. Die Gewinner werden Anfang November ausgezeichnet.     

Ehrenamtliches Engagement wird früh geprägt    Im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung und UNICEF Deutschland befragten Dr. Hartmut Wedekind und Mathias Daug im Projekt "mit-Wirkung" 897 ehrenamtlich Aktive und Politiker nach den Ursprüngen ihres Engagements.    Ergebnis der Studie ist, dass sich Menschen gesellschaftlich engagieren, wenn sie früh Partizipationsmöglichkeiten erfahren haben. Dabei ist auffällig, dass 83 Prozent der Befragten den Ursprung ihres gesellschaftlichen Engagements in ihrer Kindheit sehen. Die Mehrheit der Befragten gab an, sehr demokratisch erzogen worden zu sein. Das heißt, dass sie schon sehr früh in Entscheidungen innerhalb der Familie einbezogen wurden und auch Aufgaben übernehmen mussten. Weitere Infos   

Bündniskalender    Lokale Bündnisse bewegen ungemein viel. Immer wieder erreichen uns daher Bitten, auf die Internet-Site der Initiative mit neuen Betreuungsangeboten, Unternehmenswettbewerben oder Veranstaltungen hinzuweisen.   Der Bündnisideenkalender ging an den Start. Schnell und einfach können Sie unter  www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de die von Ihnen umgesetzten Ideen einer breiten Öffentlichkeit bekannt geben. 2006 wurde die Initiative im Wettbewerb „Land der Ideen“ ausgezeichnet und wir sind sicher, dass viele weitere Ideen noch auf ihre Entdeckung warten.     Eine weitere Möglichkeit für Sie, auf sich aufmerksam zu machen, ist das Internet-Portal www.familien-wegweiser.de. Im Bereich Service/Länder-Portale ist Raum für Links zu Wegweiser- und Informations-Sites.    

Zweites Netzwerktreffen der Lokalen Bündnisse für Familie am 22. November      Schritt für Schritt entwickeln sich Lokale Bündnisse für Familie weiter. Vor Ort – zunehmend auch gemeinsam als Bündnisfamilie. Ortsübergreifend – über Ländergrenzen hinweg. Erfolgsfaktoren wirkungsvoller Bündnisarbeit, Neue und bewährte Unterstützungsangebote, Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen,  Interessante Ideen zur standortübergreifenden Zusammenarbeit sind Themen des zweiten Netzwerktreffens der Lokalen Bündnisse für Familie aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.  Zu diesem Treffen laden wir Sie, die Bündnisakteure, Bündnisinteressierten und all diejenigen, die Wirkungen in Sachen Familienfreundlichkeit erzielen wollen, am 22. November 2007 in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr herzlich nach Leipzig ins Westin Hotel ein.     Zu den prominenten Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft gehören u. a. Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Niels Lund Chrestensen, Präsident der IHK Erfurt. Anmeldung unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de     

Girls’ Day 2008    Unter dem Titel „Generation Girls'Day – ein Gewinn für alle“ findet am 5. Dezember 2007 die dritte bundesweite Girls'Day-Tagung statt. Die Nachhaltigkeit des Aktionstags, Profil und Meilensteine der Initiative stehen bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt. Darüber hinaus soll verdeutlicht werden, wie wichtig es für Wirtschaft und Wissenschaft ist, die Talente und Fähigkeiten junger Frauen zu erschließen. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft betonen aus ihrer Perspektive verschiedene Aspekte zum Thema.  Kathrin Hinze, BER-Vorstandsmitglied wird im Rahmen der Tagung die Rolle der Eltern bei der Berufsorientierung in einem Vortrag darlegen.  Hier finden Sie weitere Informationen, das ausführliche Programm und alle Unterlagen zur  Anmeldung  Bitte geben Sie diese Einladung auch an Interessierte weiter.     

Bundesweiten Fachtagung „Neue Wege für Jungs“     Die Tagung wird vom 26. - 28. November 2007 in der Evangelischen Akademie Loccum stattfinden. Die Veranstaltung  wendet sich speziell an Lehrkräfte und soziale Fachkräfte und bietet sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Ansätze und Beispiele für eine geschlechtsbezogene Förderung von Jungen.  Nähere Informationen und das Tagungsprogramm  Bitte geben Sie die Einladung auch an Interessierte weiter.    

Schulverpflegung und Qualitätsstandards    Mit der Kampagne „Besser Essen. Mehr Bewegen. KINDERLEICHT“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) werden Schulen bei der Ausgestaltung der Schulverpflegung unterstützt, mit dem Hauptziel, die Qualität in der Schulverpflegung zu sichern.  Weitere Informationen       

Impressum    Die BER-NEWS werden vom Bundeselternrat herausgegeben und können auf der Homepage abonniert werden: www.bundeselternrat.de  Vorsitzender: Dieter Dornbusch     Geschäftsstelle: Bundeselternrat Bernauer Straße 100  16515 Oranienburg  Postanschrift:  Postfach 10 01 21 16501 Oranienburg    Telefon 03301 57 55-37/-38  Telefax: 03301 57 55-39 E-Mail: info(at)bundeselternrat.de Verantwortlicher Redakteur: Kurt Neumann

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